Lethturm wird nun auch saniert (29.01.2012)

Bereits 2010 hat der Wartenverein für den Einbau einer Zugangsebene in 8 m Höhe und die bis zum Kuppeldurchstieg führenden Stiegen Fördermittel in Höhe von 6.000 € vom Land Sachsen-Anhalt erhalten. Den erforderlichen Eigenanteil in Höhe von rund 1.500 € hat der Verein aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden aufgebracht. Damit waren alle finanziellen Reserven des Vereins aufgebraucht.
Die Bilder dazu sind in der  Bildergalerie unter „Lethturm" demnächst zu sehen.
Damit war es nach über 60 Jahren wieder möglich, den Zustand der Kuppel und der Mauerkrone zu prüfen. Die Ergebnisse waren erschüttend:

Auf der Kuppel lag fast ein halber Meter vererdeter Vogelkot vermischt mit den Mörtelresten aus den Mauerfügen. In diesem Substrat wuchsen Brennesseln und andere Wildkräuter sowie bis zu armstarke, fast 4 m hohe Holunderbüsche. Auf der Mauerkrone hatte ein alter Weißdornbusch seine Wurzeln tief in das Mauerwerk geschlagen, Gräser und Wildkräuter wuchsen, wo eigentlich Mörtel sein sollte. Die Steine der oberen Schichten des Mauerwerks liegen völlig ohne Mörtel lose im Verband, in den darunter liegenden Schichten sind die Fugen bis zu 20 cm Tiefe ausgewaschen. Der wahrscheinlich bauzeitliche Kalkmörtel der Kuppel wurde im Laufe der Jahre stark von Witterung und Vogelkot angegriffen, so dass anzunehmen ist, dass die Kuppel ohne Sicherungsmaßnahmen in nicht all zu ferner Zeit einzustürzen droht.

Sofort nach der Bauabnahme der Zugangsebene wurde durch einige Vereinsmitglieder der Bewuchs entfernt, um weitere Schäden durch die Wurzel zu verhindern. In einem weiteren Arbeitseinsatz wurde das auf der Kuppel liegende erdige Substrat beseitigt. So konnte im Laufe des Sommers das Mauerwerk der Kuppel austrocknen. Kurz vor Weihnachten 2011 erhielt der Lethturm dann auch noch ein flaches Dach. Haushaltsmittel der Stadt Quedlinburg ermöglichten diese Sicherungsmaßnahme.

Im Spätherbst wurden unserem Verein vom Landkreis Harz für die Sanierung der Kuppel die beantragten Fördermittel bewilligt. Damit wird es möglich werden, den Mörtel der Kuppel zu festigen, die ganze Kuppel mit einer wasserdichten und die Verkehrslasten übernehmenden Betonplatte abzudecken und eine geordnete Entwässerung dieser Platte in Form eines unauffälligen Wasserspeiers einzubauen. Diese Arbeiten sind an frostfreies Wetter gebunden und werden damit erst im Frühjahr ausgeführt werden.

Bleiverguss an der Steinholzwarte (06.10.2007)

Mitte September trafen sich einige Vereinsmitglieder zu einem Arbeitseinsatz an der Steinholzwarte. Das nur mit Mörtel befestigte Brüstungsgeländer sollte einen ordentlichen Bleiverguss erhalten. So zogen wir mit einer Schubkarre voll mit Werkzeug und Gerät den Berg hinauf zur Warte. Notstromaggregat und Schlagbohrmaschine, Staubsauger und Propangasbrenner, Handwerkszeug und Campingkocher und natürlich alte Bleiwasserrohre – alles musste erst den Berg hinauf gebracht werden, denn mit dem Auto kann man ja nicht bis zur Warte fahren.
Der alte Mörtel ließ sich dank elektrischer Hilfe leicht aus den Löchern ausbohren.
In der Zwischenzeit schmolzen schon die ersten Bleistücke im Tiegel. Es dauerte eine Weile, bis der Campingkocher einen viertel Liter Blei „durchgekocht“ hatte. Schließlich liegt der Schmelzpunkt bei 327 Grad Celsius und die erforderliche Schmelzwärmemenge ist auch beachtlich groß.
Das Aussaugen der Löcher und das Ausrichten des Geländers ging schnell und bald konnte der erste Probeguss erfolgen. Es klappte ganz gut und ab dem dritten Loch sah der Verguss fast professionell aus. Nach 5 bis 6 Schmelzen waren unsere Bleivorräte aufgebraucht. Nun müssen noch 3 von 16 Löchern nachträglich vergossen werden.
Zum Schluss wurden noch alle Bleipfropfen mit Hammer und stumpfem Meißel ordentlich verdämmt.
Einige Bilder von unserem Einsatz sind in der Bildergalerie unter „Verein“ zu sehen.
Noch ein Tipp für alle, die solche Arbeiten auch vor haben:
Wenn noch etwas Feuchtigkeit im Stein ist, führt das dazu, dass beim Vergießen das Wasser explosionsartig verdampft und dann das flüssige Blei aus dem Loch spritzt. Deshalb haben wir einen Gesichtsschutz getragen, Handschuhe wären auch gut gewesen. 

Denkmalfrühstück und Tag des offenen Denkmals (12.09.2007)

Am 2. Sonntag im September wird bundesweit der „Tag des offenen Denkmals“ begangen.  Seit dieser Tag im Jahre 1998 zum ersten Mal mit einer Festveranstaltung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und einem großen Stadtfest in Quedlinburg eröffnet worden ist, begeht Quedlinburg diesen Tag jeweils am Samstag und am Sonntag. Auch in diesem Jahr ließen sich die Veranstalter der Stadtverwaltung wieder etwas Neues einfallen: das Denkmalfrühstück am Samstag.
Hierzu waren im Denkmalschutz tätige Vereine und Aktive aufgerufen, an einer großen Frühstückstafel Gäste bei einer Kleinigkeit zum Essen und einen Schluck zu Trinken über ihre Aktivitäten zu informieren.
Der Wartenverein war selbstverständlich auch dabei. Bei uns gab es Zwiebelschmalz auf frischem Brot, selbst gebackenen Kuchen, den unsere Frauen beisteuerten - herzlichen Dank dafür - und immer frisch gekochten Kaffee. Mineralwasser und für die Kinder heißen Zitronentee gab es natürlich auch.
Viele Gäste fanden den Weg in den Hoken neben dem Rathaus, wo sie gern den Einladungen zu Frühstück folgten. So kamen wir mit vielen Gästen und natürlich auch mit Quedlinburgern ins Gespräch und konnten das Wartensystem unserer Stadt bekannter machen.
Am Sonntag präsentierte sich der Wartenverein mit seinem großen Aufsteller wieder von 10 bis 18 Uhr den Besuchern auf dem Marktplatz. Auch da fand das Wartensystem viel Interesse.
Alte Bekannte kamen zu einem Schwatz zu uns an den Aufsteller, erkundigten sich nach dem Stand der Reparaturen, gaben uns Hinweise zu Schäden am Wartenrundweg und fragten immer wieder nach der nächsten Radtour. Deshalb haben wir uns entschlossen, im Frühjahr gemeinsam den Nordteil des Wartenrundweges abzuradeln. Der genaue Termin wird noch bekannt gemacht, vorgesehen ist ein Samstag im Mai. 

Tag des offenen Denkmals in Quedlinburg - der Wartenverein ist dabei: (04.09.2007)

Auch in diesem Jahr findet am 2. Wochenende im September wieder das Stadtfest »Quedlinburg: Pflanze & Denkmal« zum Tag des offenen Denkmals vom 7. bis 9. September 2007 statt.
Am Samstag laden verschiedene Initiativen und Vereine zwischen 11 und 14 Uhr Mitstreiter und Gäste zum Denkmalfrühstück ein. Eine Kleinigkeit zum Essen und ein Schluck zu Trinken und einen kleinen Schwatz über den Denkmalschutz und das Wetter, das alles soll es unter den kleinen Pavillons an den Tischen geben.
Der Wartenverein wird selbstverständlich auch dabei sein, einen kleinen Imbiss anbieten und über das mittelalterliche Wehrsysten unserer Stadt informieren.
Am Sonntag wird sich der Wartenverein mit seinem großen Aufsteller wieder von 10 bis 18 Uhr den Besuchern auf dem Marktplatz präsentieren.
Auf eine Fahrradtour verzichten wir in diesem Jahr, denn es gibt ganzjährig geführte Radwanderungen zu verschiedenen Zielen als Angebot der Quedlinburg-Information.

Aufforstung an der Seweckenwarte abgewehrt (09.04.2007)

Die in den Planfeststellungsunterlagen für den Bau der Ortsumfahrung Quedlinburg vorgesehene Aufforstung der Ackerfläche am Fuße der Seweckenwarte wird nicht erfolgen. Das wurde im Planfeststellungsbeschluss für das genannte Vorhaben, der zur Zeit öffentlich ausliegt, festgelegt. Die Planfeststellungsbehörde im Landesverwaltungsamt folgte damit den Argumenten der Stadt Quedlinburg und des Wartenvereins gegen diese Aufforstung als naturschutzrechtliche Ausgleich- und Ersatzmaßnahme (siehe unten Schreiben vom 02.01.2006). Damit wird es auch in Zukunft den freien Blick von der Seweckenwarte zur Stadt Quedlinburg geben. Für die Berücksichtigung der Belange des Naturschutzes wurde eine Alternative gefunden. 

Radtour zu den Feldwarten am 9. September 2006 (02.07.2006)

Auch in diesem Jahr bietet der Wartenverein Quedlinburg e.V. am Samstag vor dem Tag des offenen Denkmals wieder eine geführte Fahrradtour zur Bicklingswarte und zur Seweckenwarte an. Diese beiden Feldwarten wurden vor rund 10 Jahren saniert und als Aussichtstürme begehbar gemacht. Besonders von der Seweckenwarte bietet sich ein herrlicher Rundblick auf den Harz, das Harzvorland und die Stadt Quedlinburg. Die Radtour beginnt am Samstag, dem 9. September, um 10.30 Uhr auf dem Marktplatz in Quedlinburg. Treffpunkt ist an der Ecke Pölle (Hausecke Hotel „Zum Bär“).Die Teilnahme an der Tour ist kostenlos, am Ende der Tour werden die Teilnehmer um eine Spende zum Erhalt der Warten gebeten. Die Tour führt teilweise über unbefestigte Feldwege. Deshalb sind Räder mit sehr schmalen Reifen, besonder Rennräder, nicht geeignet. Mit normalen Stadträdern ist die Tour gut zu bewältigen. Bis auf den Anstieg auf die Seweckenberge, der geschoben wird, sind nur geringe Anstiege zu absolvieren. Insgesamt liegt der Schwerpunkt der Tour nicht auf der sportlichen Seite sondern im Erleben der schönen Landschaft südlich von Quedlinburg und dem gemütlichen Erreichen der Warten. Für Kinder mit kleinen Kinderfahrrädern ist die Tour erfahrungsgemäß sehr anstrengend und meist nicht ohne Konflikte durchzustehen. Die Tour dauert etwa zwei Stunden und ist rund 10 km lang. Unterwegs werden Zweck und Funktionsweise der Warten und des Landgrabens erklärt. Der Wartenverein lädt alle Interessierten herzlich zu dieser Radtour und zu einem Besuch der Welterbestadt Quedlinburg ein. Fahrräder können nicht gestellt werden und sind von den Teilnehmern selbst mitzubringen. Merken Sie sich schon jetzt das zweite Wochenende im September dafür vor. Außerdem wird der Wartenverein am Tag des offenen Denkmals auf dem Marktplatz über seine Arbeit informieren. Für Anfragen und nähere Informationen schreiben Sie uns bitte eine E-Mail (siehe 'Kontakt').

Erstbesteigung des Lethturmes in diesem Jahrtausend (04.06.2006)

Am 20. Mai trafen sich einige Mitglieder unseres Vereins am Lethturm, um sich einen genaueren Überblick über die Möglichkeiten zur Untersuchung des Bauzustandes dieser Warte zu verschaffen. Da der Eingang zum Turm sehr hoch liegt, mussten wir eine dreiteilige Schiebeleiter mit je 13 Sprossen voll ausgezogen benutzen.


ein sehr hoher Einstieg
ein sehr hoher Einstieg


Damit liegt der Eingang rund 8,50 m über dem heutigen Niveau. Rechnet man die Anfüllung aus dem letzten Jahrhundert dazu, so lag der Eingang in etwa 10 m Höhe. Bei den anderen Warten in Quedlinburg liegt der Eingang in 4 bis 5 m Höhe. Eine besondere Überraschung erlebten wir, als wir eine aus behauenem Sandstein gewölbte Kuppel im Turm entdeckten. Diese Kuppel beginnt 3,50 m über dem Eingang und besitzt an der Außenwand eine Öffnung, durch die man auf die Kuppel gelangen könnte.
Das Turminnere ist leer, nur ein paar alte Rundhölzer mit einer leichten Bretterlage liegen auf Höhe des Eingangs waagerecht im Turm. Sie scheinen aus der Zeit der Sanierung vor dem 1. Weltkrieg zu stammen. Auf Höhe des Eingangs ist die Außenmauer 1,20 m dick. Wir konnten bequem zu dritt dort stehen. Die alte Gerüstlage erschien uns wenig Vertrauen erweckend, sodass wir aus Sicherheitsgründen nur im Einstieg blieben.


Ausblick aus dem Lethturm
Ausblick aus dem Lethturm


Der Zugang am Fuß des Lethturmes scheint ebenso wie die darüber eingezogene Betondecke aus der Zeit der letzten Sanierung zu stammen. Wesentliche Erkenntnis unserer Erstbesteigung im 3. Jahrtausend ist, dass wir für alle weiteren Arbeiten zur Erfassung der Bauschäden und zur Sanierung der oberen Mauerschichten ein 10 m hohes Gerüst im Inneren des Turmes brauchen, um von diesem Gerüst aus mit einer Leiter auf die Gewölbekuppel zu gelangen. Auf die hoffentlich ausreichend stabile Kuppel muss dann noch ein Gerüst von 3 bis 4 m Höhe gestellt werden. Erst dann erreicht man die Mauerkrone des Turmes. Um das große Gerüst im Inneren des Turmes sicher auf die untere Betondecke stellen zu können, muss diese wahrscheinlich auch erst noch abgestützt werden.

Verschwindet auch die Seweckenwarte bald im Hochwald? (Update 02.01.2006)
Auszug aus einem Brief des Wartenvereins Quedlinburg e.V. an das Bauministerium und das Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Für die Stadt Quedlinburg wird eine Ortsumfahrung geplant. An der Notwendigkeit dieses Straßenbauvorhabens gibt es keine Zweifel, an einer geplanten Ausgleichmaßnahme jedoch sehr:
Für den Bau der Ortsumfahrung müssen ca. 500 m² Wald am Fuß des Ochsenkopf-Berges gerodet werden. Dieser Eingriff in den Waldbestand muss durch Aufforstung an anderer Stelle ausgeglichen werde. Das entspricht der Gesetzeslage und ist unstrittig.
Ausgesprochen unverständlich ist die Wahl des Standortes dieser Ausgleichmaßnahme, denn es soll eine Ackerfläche von 15.700 m² unmittelbar neben der Seweckenwarte aufgeforstet werden.


Blick über die zukünftige Aufforstungsfläche zur Seweckenwarte, im Hintergrund die Seweckenwarte, umgeben von 3 bis 4 m hohem Gebüsch
Blick über die zukünftige Aufforstungsfläche zur Seweckenwarte,
im Hintergrund die Seweckenwarte, umgeben von 3 bis 4 m hohem Gebüsch


Die Seweckenwarte, wie alle anderen Warten auch ein ausgewiesenes bauliches Einzeldenkmal, ist die einzige Höhenwarten des Quedlinburger Wartensystems, die nicht im Wald steht und von der man einen freien Rundumblick hat. Erst Anfang der neunziger Jahre des vorigen Jahrhunderts wurde diese Warte als Aussichtsturm begehbar gemacht und ist heute einer der beliebtesten Aussichtspunkte in der Umgebung von Quedlinburg.
Nur von der Seweckenwarte aus besteht heute noch Sichtkontakt zu fast allen anderen Wartenstandorten.


Blick von der Seweckenwarte in Richtung Stadt; Dieser Blick wird durch den Wald dann nicht mehr möglich sein.
Blick von der Seweckenwarte in Richtung Stadt
Dieser Blick wird durch den Wald dann nicht mehr möglich sein.


Damit kann man nur von der Seweckenwarte aus die Funktionsweise des mittelalterlichen Warnsystems der Warttürme rund um Quedlinburg nachvollziehen. Darin liegt der besondere historische Wert der Seweckenwarte.
Mit der Aufforstung in unmittelbarer Umgebung der Warte geht dieser historisch wichtige Sichtkontakt mit der Zeit verloren und die Warte verliert ihre nachvollziehbare Einbindung in das Wartensystem.


Die Altenburgwarte ist von Wald umgeben.
Die Altenburgwarte ist von Wald umgeben.


Blick von der Altenburgwarte zur Stadt; In wenigen Jahren wird dieser Blick vollständig zugewachsen sein.
Blick von der Altenburgwarte zur Stadt
In wenigen Jahren wird dieser Blick vollständig zugewachsen sein.


Darauf hat die Stadt Quedlinburg bereits in ihrer Stellungnahme im Planfeststellungsverfahren hingewiesen.
Eine Änderung der Planung bezüglich der besagten Ausgleichmaßnahme wird es voraussichtlich seitens des Planungsträgers und der zuständigen Naturschutzbehörde nicht geben, obwohl ein ausreichend großer Alternativstandort im Bereich der abgerissenen ehemaligen Kaserne im Ortsteil Quarmbeck zur Verfügung stehen würde. Dort sind bereits auf Teilflächen andere Ausgleich- und Ersatzmaßnahmen für den Bau der vierspurigen B6n und der Ortsumfahrung geplant. An diesem Standort könnte die Biotopvielfalt mit der Aufforstung eines standorttypischen Laubwaldes aus Hainbuche, Traubeneiche und Winterlinde noch vergrößert werden.

Neuer Sachstand 20. 12.2005:
Vom Bauministerium erhielt der Wartenverein zwischenzeitlich Antwort. Darin wird auf das Planfeststellungsverfahren und die Zuständigkeit des Landesverwaltungsamtes für die Entscheidung im Planfeststellungsverfahren hingewiesen.
Die Antwort ging uns nach ca. 2 Wochen zu. Für die kurze Bearbeitungszeit sei dem Ministerium an dieser Stelle ausdrücklich gedankt.

Neuer Sachstand 02.01.2006:
Vom Kultusministerium erhielt der Wartenverein ebenfalls Antwort. Darin wird mitgeteilt, dass es auch aus der Sicht des Kultusministeriums sinnvoller wäre, die Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen an anderer Stelle durchzuführen. Im Weiteren wird auf die Zuständigkeit des Landesverwaltungsamtes für das Planfeststellungsverfahren hingewiesen.

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