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Unsere Instandsetzungsarbeiten im Jahr 2015

Im Jahr 2015 musste als wichtigste Maßnahme das Dach des Lethturmes repariert werden. Im Januar hatte ein Sturm die Dachpappe mit samt Blitzschutz hochgerissen. Nur mit Hilfe der Feuerwehr aus Gernrode, die mit ihrer Drehleiter anrückte, konnte der Schaden damals notdürftig geflickt werden. Im Frühjahr kam dann ein neuer Dachbelag auf das Dach. Auch der Blitzschutz wurde wieder instand gesetzt.

 

Im Sommer liefen dann die Arbeiten zur Abdichtung der Aussichtsplattformen der Altenburg- und der Steinholzwarte. Dort drang durch offene Fugen und Risse in den Betonplattformen Niederschlagswasser in das historische Mauerwerk ein. Dazu mussten alte Silikonreste mühsam aus den Wandanschlussfugen gekratzt und restlos ausgebrannt werden. Das ist nötig, da Silikon als Trennmittel wirkt und die Bitumendichtung sonst nicht halten würde. Dann wurden die Fugen vorgestrichen und mit Bitumendichtmasse in mehreren Schichten aufgefüllt. Anschließenden erhielten die Betonflächen eine Bitumengrundierung. Die endgültige Abdichtung erfolgte mit einer speziellen Bitumendichtschlämme. Diese Dichtungsarbeiten erforderten einen Arbeitsaufwand von über 60 Stunden.

Im September konnten wir wegen des für Verputzarbeiten günstigeren kühlen und feuchten Wetters endlich daran gehen, die großen Putzschäden an der Seweckenwarte zu beseitigen. Viele Fugen waren sehr tief ausgewittert. Außerdem staute sich Nässe hinter alten Zementfugen. So mussten wir viel größere Flächen als geplant ausstemmen und neu mit Kalkmörtel ausfugen. Zum Schluss erhielt die ganze Warte noch eine dünne Schlämme aus Kalk und ganz feinem Quarzsand, um auch kleine Risse so zu verschließen, dass in den nächsten Jahren kein Wasser in das Mauerwerk eindringen kann. Wegen der Vielzahl der bei früheren Reparaturen verwendeten Mörtel bleibt die Seweckenwarte sicher ein "Dauerpflegefall" und unsere diesjährige Putzreparatur wird nicht die letzte an der Warte gewesen sein. Die 120 Stunden Arbeit war dennoch nicht vergebens, denn der weitere Verfall des Mauerwerks konnte auf jeden Fall gestoppt werden.