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Lethturm, Umfeldgestaltung

 

Auf Bildern aus den 1970er Jahren sieht man, dass die Fläche rund um den Lethturm kaum mit Büschen und Bäumen bewachsen ist. Vermutlich wurde die Fläche damals noch beweidet.

 

Später zeigte sich dort ein dichter Bewuchs mit Ulmen und Eschen.

 

 

 

In den 1990er Jahren setzte das Ulmensterben rund um den Lethturm ein und der „Wald“ auf der Nord- und Ostseite des Turmes brach zusammen. Darauf hin konnten sich die dort stehenden Eschen gut entwickeln. Doch leider hat seit einigen Jahren das aus Osteuropa bekannte Eschensterben auch den Bestand am Lethturm erreicht.

 

 

Verursacht wird das Eschensterben durch einen ursprünglich aus Japan stammenden Pilz. Im Herbst 2015 mussten rund 10 mittlere und große Eschen gefällt werden. Das THW Quedlinburg unterstütze uns dabei im Rahmen einer Ausbildung für die Kettensägenführer. Dafür waren wir sehr dankbar. Das bei der Aktion anfallende Brennholz wurde von der Stadt Quedlinburg als Eigentümerin des Grundstücks verkauft.

 

Auf der frei gewordenen Fläche wurden von uns Haselbüsche gepflanzt. Holzapfelheister und Salweiden sollen im kommenden Herbst noch hinzu kommen.

 

Im Jahr 2016 haben wir die kleine, nördlich vom Lethturm gelegene alt Aschenkuhle einebnen und mit bindigem Boden abdecken lassen.

 

 

Anschließend säten wir Rasen aus, um schnell zu einer Begrünung zu kommen.

 

 

Damit sich dort im Laufe der Zeit eine für diesen Standort typische Gras- und Krautvegetation einstellt, haben wir zusätzlich Samenrispen von Gräsern der Umgebung ausgestreut. Entlang der Grundstücksgrenze zur Straße hin kamen dann noch einige Haselstecklinge in den Boden. Wenn diese sich gut entwickeln, könnten wir in einigen Jahren dort ein Gebück ausbilden. Dazu müssten wir gut entwickelte lange Ruten umbiegen (bücken) und mit den Spitzen in die Erde pflanzen. Aus diesen Bogenruten würden dann neue, dicht stehende senkrechte Triebe und aus den Spitzen würden neue Büsche wachsen. So käme es mit der Zeit zu einer fast undurchdringlichen Hecke, wie sie es früher entlang des Landgrabens gab.

 

Unsere Instandsetzungsarbeiten im Jahr 2016

Nachdem im Jahr 2014 am Lethturm die Verfugung auf der Außenseite komplett erneuert wurde, musste als nächster Schritt die Mauerkrone repariert werden. So sah die Mauerkrone 2011 aus: